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Über das Schreiben und Veröffentlicht-Werden:

  1. Ich habe eine großartige Romanidee, weiß aber nicht, wie ich anfangen soll.

  2. Wo kann ich mehr über kreatives Schreiben lernen?

  3. Muss ich vorher eine Skizze des gesamten Romans anfertigen?

  4. Sollte ich erst alles recherchieren und dann zu schreiben anfangen?

  5. Wann weiß ich, dass ich genug recherchiert habe?

  6. Welchen Rat können Sie mir geben, wie ich Figuren gestalte?

  7. Was genau ist eigentlich der Plot eines Romans?

  8. Ich möchte wirklich gerne einen Roman schreiben, habe aber keine guten Ideen für den Inhalt.

  9. Wie finde ich einen Verleger?

  10. Wie finde ich eine Agentur?

 

Über Meine Bücher:

 

  1. Welches ihrer Bücher gefällt Ihnen am besten?

  2. Wie viel Zeit verwenden Sie aufs Schreiben?

  3. Warum schreiben Sie auch unter einem Pseudonym?

  4. Wie sind Sie auf die Idee zu Rote Sonne, schwarzes Land gekommen? Liegt Grace Treverton eine wirkliche Person zugrunde?

  5. In Ihren Büchern kommen häufig christliche Themen vor. Sind Sie Christin?

  6. In mehreren Ihrer Bücher taucht der Name "Jonathan" auf (z. B. Das Haus der Harmonie oder Rote Sonne, schwarzes Land). Mögen Sie den besonders gern?

  7. Wie sind Sie zu den Informationen gekommen, mit denen Sie Nachtzug geschrieben haben? Sind Sie für die Recherche extra nach Polen gefahren?

  8.  Wie sind Sie auf die Idee zu BUTTERFLY gekommen?

  9. Sind irgendwelche Ihrer Bücher verfilmt worden?

  10. Haben sie die Heldin von Sturmjahre der ersten weiblichen Ärztin nachempfunden, die an einer US-amerikanischen Universität promoviert wurde?

 

Antworten zu Über das Schreiben und Veröffentlicht-Werden:

 

  1. Nun, Sie müssen nicht mit dem Anfang beginnen. Folgen Sie Ihrer Inspiration. Als mir die Idee zu Das Paradies kam, habe ich den allerletzten Absatz zuerst geschrieben. Das war der Ausgangspunkt meiner Inspiration. Acht Monate später, als das Buch fertig war, war dieser Absatz immer noch da, praktisch unverändert.

  2. Schauen Sie doch einfach auf die Seite, auf der ich meine Inspirationsquellen aufliste. Dort finden Sie eine Reihe nützlicher Bücher und Hilfsmittel, die sich mit der Kunst des kreativen Schreibens befassen.

  3. Die meisten Schriftsteller nutzen einen Gesamtentwurf (ich auch). Sie sind sehr nützlich, wenn die Geschichte aus mehreren Erzählsträngen besteht, über die man den Überblick behalten muss. Aber blind drauf los zu schreiben ist auch in Ordnung (manche Autoren lassen sich, genau wie Leser, gern überraschen). Bedenken Sie: Es gibt keine Regeln für das Schreiben. Jeder tut, was bei ihm am besten funktioniert.

  4. Ich wiederhole: Müssen tun Sie gar nichts. Wenn es für Sie am besten läuft, wenn Sie Ihre Recherchen vor dem Schreiben abgeschlossen haben, wunderbar. Bei mir nimmt das Buch im Verlauf dieses Prozesses Form an. Die Fakten, die ich beim Recherchieren entdecke, bestimmen oft den Plot, deshalb fange ich meist bereits beim Recherchieren zu schreiben an.

  5. Normalerweise dann, wenn Ihnen dieselben Fakten wieder und wieder begegnen.

  6. Machen Sie sie interessant, machen Sie sie echt. Aber vor allem muss es den Leser interessieren, was mit ihnen passiert. Widerlichen Helden und unglaubwürdigen Bösewichte sind der Grund, warum ein Leser ein Buch aus der Hand legt.

  7. Der Plot, also das Handlungsschema, sind die Situationen, die Ihr Held oder Ihre Heldin überstehen muss, um ans Ziel zu gelangen. Am besten will Ihre Hauptfigur etwas, und jemand anderes versucht, sie daran zu hindern (Konflikt). Legen Sie der Hauptfigur Steine in den Weg, die sie erst überwinden muss, bevor sie ans Ziel gelangt.

  8. Das passiert uns allen! Eine ausgezeichnete Abhilfe schafft das Spiel. "Was wäre, wenn ...". Stellen Sie sich Szenarien vor, die mit "Was wäre, wenn ..." anfangen, zum Beispiel "Was wäre, wenn der Präsident der Vereinigten Staaten eines Morgens aufwacht und feststellt, dass er nicht mehr Präsident ist?" Oder ein anderes Beispiel: "Was wäre, wenn eine Fremde an die Tür klopft und dir sagt, sie ist deine Mutter - obwohl deine Mutter im Wohnzimmer sitzt!" Die Möglichkeiten sind unbegrenzt, und es macht viel Spaß.

  9. Sie können sich eine Agentur suchen, die Sie vertritt. In Deutschland ist es aber nicht unüblich, sich direkt mit den Verlagen in Verbindung zu setzen. Auf den Homepages der Verlage finden Sie Hinweise, wie Sie am besten vorgehen. Ansonsten gilt, was ich in meiner nächsten Antwort für die Suche nach Agenten empfehle: den Verlag sorgfältig aussuchen, ein Anschreiben mit einer knappen Skizze des Romans hinschicken, vielleicht noch eine Leseprobe von nicht mehr als 30 Seiten.

  10. Es gibt in vielen Bibliotheken Handbücher, die Literaturagenturen auflisten. Prüfen Sie, ob der Agent, den Sie ansprechen wollen, die Art von Roman vertritt, die Sie geschrieben haben (zum Beispiel vertreten nicht alle Agenturen Science-Fiction oder Liebesromane). Oder Sie recherchieren im Internet. Sobald Sie einen Namen haben, setzen Sie ein einseitiges, prägnantes Anschreiben auf, in dem Sie Ihr Buch skizzieren. Nicht anrufen, nicht E-Mailen! Je professioneller Sie auftreten, desto eher wird die Agentur annehmen, dass Sie ein professioneller Schriftsteller sind.

 

 

 

Antworten zu Über Meine Bücher:

  1. Ich liebe sie eigentlich alle! Normalerweise ist das Buch mein Favorit, das ich gerade schreibe.

  2. Zehn Studen am Tag an 6-7 Tagen in der Woche.

  3. Weil in den Kathryn Harvey-Büchern explizite Sexszenen vorkommen. Mein Verleger dachte, dass das Barbara Wood-Leserinnen missfallen könnte.

  4. Ich hatte die Idee zu diesem Roman auf einer Kenia-Reise 1976. Als ich die herrliche ostafrikanische Landschaft sah, wußte ich sofort, dass ich darüber  schreiben musste. Ich bin noch mehrmals hingereist, um zu recherchieren und Informationen zu sammeln. So entstand Rote Sonne, schwarzes Land. Nein, Grace Treverton ist keine echte Person, aber ich habe sie unterschiedlichen Frauen aus der Geschichte nachempfunden und würde sie deshalb schon als "real" bezeichnen.

  5. Ich wurde römisch-katholisch erzogen, daher kommt sicher mein Interesse am Christentum. Ich glaube, alle meine Bücher durchzieht ein religiöses oder christliches Motiv, weil ich es sehr spannend finde, dieser Thematik nachzugehen.

  6. Jonathan ist mein liebster Männername, und wenn es nach mir ginge, würde jeder meiner Helden Jonathan heißen. Ansonsten haben mich auch Fernsehshows inspiriert: Daniel aus Die Prophetin ist nach dem Daniel aus "Stargate" benannt. Und Father Michael ist nach Michael Garibaldi benannt, einer Figur aus "Babylon 5". Ich amüsiere mich gern beim Schreiben - und manchmal spiele ich ein bißchen herum.

     

  7. Als mein Ko-Autor und ich dieses Buch recherchiert und geschrieben haben, konnten wir über die wahre Geschichte keine Details herausfinden (ja, sie basiert auf einer kleinen Notiz, die wir in einer Zeitung der American Medical Association gefunden haben). Damals gab es noch kein Internet!
    Wir haben das Buch 1977 recherchiert und geschrieben, und obwohl keiner von uns in der Zeit nach Polen reisen konnte, hatte ich viele Quellen für Informationen durch Brief- und Telefonkontakte (Ich bin polnisch, mein Vater ist dort geboren, also habe ich einen Haufen Verwandte in der "Heimat".)

  8. Das war an einem gemeinsamen Abend mit Freundinnen - einer dieser befreienden Abende, an denen man nur gemütlich zusammensitzt und seinen Kummer los wird. Eine von uns, ein Single, die gerade eine Pechsträhne beim Daten hatte, beklagte sich, dass es für Männer so leicht ist, Sex zu bekommen (sie meinte bei Prostitierten im Bordell), und für uns Frauen so etwas nicht in Frage kommt.
    Tja, das Saatkorn war gesäht. Mir ging die Idee nicht mehr aus dem Kopf, was passieren würde, wenn es wirklich so etwas wie ein Bordell für Frauen gäbe. Wie sähe das aus? Wer wären die Kundinnen? Und vor allen Dingen: Für welche Fantasien würden Frauen bezahlen (ich bezweifle, dass es purer Sex wäre, wie ich das von Männern annehme)? So war die Story zu BUTTERFLY geboren.

  9. So far, four of my books have been made for German television.  Traumzeit, Spiel des Schicksals, Herzflimmern, and Das Haus der Harmonie.  They are now available on DVD at amazon.de

  10. Die historische Figur ist Dr. Elizabeth Blackwell, eine gebürtige Engländerin. Sie war die erste weibliche Ärtzin in den USA. Sie hat in New York gelebt und gearbeitet, und sie habe ich meiner Figur, Samantha Hargrave in Sturmjahre zugrunde gelegt.

 

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